Psychotherapie - Diagnostik

Psychologische Diagnostik hat das Ziel, zusammen mit den Patienten mögliche Einflüsse auf das Schmerzgeschehen zu erforschen. Dabei kann es sich um auslösende Faktoren handeln; meist geht es aber um die Frage, was die Schmerzen verstärkt und aufrechterhält.

Ziel der Diagnostik ist es auch, die Bedeutung möglicher psychischer Begleiterkrankungen (wie z.B. Angst, Depression), schmerzbedingter Belastungen und der bisherigen Schmerzbewältigungsmöglichkeiten einzuschätzen.

Abhängig von der jeweiligen Fragestellung setzen wir unterschiedliche Kombinationen verschiedener diagnostischer Verfahren ein:

  • Anamnese und Bedingungsanalyse in einem Gespräch zur Ermittlung und Klärung auslösender, aufrechterhaltender und/oder verstärkender Faktoren bei Schmerz
  • strukturierte klinisch-diagnostische Interviews
  • testpsychologische Untersuchungen zu spezifischen Fragestellungen (z.B. Fragebögen zu Schmerzbewältigungsstrategien, Angst, Beeinträchtigung)
  • Leistungsdiagnostik (Konzentration, Gedächtnis, kognitive Fähigkeiten)
  • Biofeedback ermöglicht es, körperliche Vorgänge messbar und sichtbar zu machen. Mit Hilfe von Messungen wie der Muskelaktivität, Atmung, Puls, Hauttemperatur unter verschiedenen Bedingungen (z.B. unter Stress oder in entspanntem Zustand) können die Reaktion des Einzelnen auf Schmerz und Belastung erkennbar werden.

Die Diagnostik ist die Grundlage dafür, mit Ihnen geeignete Therapiemöglichkeiten Schwerpunkte auszuwählen.

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