Mainzer Klinikteam

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Offizielle Eröffnung des Neu- und Erweiterungsbaus

Nach 33 Monaten Bauzeit wird der Neubau am DRK Schmerz-Zentrum in Mainz am 15. Mai 2017 um 15:00 Uhr seiner Bestimmung übergeben. In einem Festakt wird im Beisein von Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und weiterer geladener Gäste ein Meilenstein in der über 30-jährigen Geschichte des Schmerz-Zentrums gefeiert.

7,5 Mio. EUR wurden in den ersten Bauabschnitt investiert, davon steuerte das Land Rheinland-Pfalz 5,9 Mio. EUR bei, berichtet Aufsichtsratsvorsitzender Rainer Kaul in seiner Begrüßungs-ansprache. Auf 2.173 m2 Fläche entstanden moderne Patientenzimmer mit Nasszellen, großzügige Therapieräume, Arbeits- und Aufenthaltsräume sowie technische Versorgungsräume.

Mit dem Abschluss der Maßnahme steht den Schmerzpatientinnen und -patienten auf rund 1.800 m2 ein erweitertes räumliches Angebot zur Verfügung. Die modernen Patientenzimmer verfügen allesamt über Nasszellen. Zusätzlich werden die Prozessabläufe aufgrund der verbesserten Strukturqualität optimiert und noch individueller auf die Patientenbedürfnisse abgestimmt. Für Patientinnen und Patienten, die sich im Durchschnitt 17 Tage in der stationären Schmerz¬behandlung befinden, bedeutet dies eine deutliche Steigerung der Behandlungsqualität und des persönlichen Wohlbefindens. Das gesamte Erdgeschoss steht für die Therapieangebote Sport, Physiotherapie, Ergotherapie und Psychotherapie zur Verfügung. Damit schafft die räumliche Ausweitung beste Voraussetzungen für einen noch effektiveren Behandlungsprozess. 300 m2 Nutzfläche nimmt die moderne Technik im Kellergeschoss für sich in Anspruch.

Seit mehr als 30 Jahren beschäftigt sich das DRK Schmerz-Zentrum Mainz als Spezialklinik mit der Diagnostik und Therapie akuter und chronischer Schmerzen und gehört unter der Leitung des ärztlichen Direktors Prof. Dr. Hans-Raimund Casser zu den renommiertesten Schmerzkliniken Europas. Im Jahre 2000 wurde mit Unterstützung des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie die Tagesklinik unter der Leitung von Herrn Dr. med. Bernd Nagel eingerichtet. Die einmalige Verknüpfung zwischen konservativer und operativer Therapie wird vonseiten der Neurochirurgie durch Herrn Dr. Lukas Rößeler gewährleistet. Mehr als 7.200 Patienten suchen jährlich Hilfe im DRK Schmerz-Zentrum Mainz, das zu den größten Schmerz¬kliniken Europas zählt.

Geschäftsführer Bernd Decker dankt in seiner Ansprache Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler für die persönliche Unterstützung und Förderung des Projektes durch das Land Rheinland-Pfalz. Ohne diese Unterstützung wäre die Realisierung dieses Neubaus nicht möglich gewesen. Decker dankt darüber hinaus allen am Bau beteiligten Architekten, den Fachingenieuren und den bauaus-führenden Firmen für die gute Planung, die konstruktiven und kreativen Ideen und für die hervorragende Umsetzung.

Multimodale Schmerztherapie kombiniert verschiedene Bausteine der medizinischen, psycholo-gischen und physiotherapeutischen Behandlung in enger Abstimmung unter den Behandlern zu einem erfolgreichen und zeitgemäßen Therapieprogramm für chronisch schmerzkranke Menschen, fasst der Ärztliche Direktor Prof. Dr. med. Hans-Raimund Casser das Konzept der Klinik in seinem Grußwort zusammen. Und immer mehr Menschen leiden unter Schmerzen, die die Lebensqualität teilweise erheblich einschränken.

Symbolisch überreicht Architekt Michael Thillmann dem Kaufmännischen Direktor des DRK Schmerz-Zentrums Mainz, Dr. Christoph Faßbender, den Schlüssel zum Neubau und ist sicher, dass sich Patienten und Mitarbeiter in den neuen Räumlichkeiten gleichermaßen wohlfühlen werden.

Bevor der Neubau von den Gästen in Augenschein genommen und gefeiert wird, gewährt Geschäftsführer Bernd Decker einen Ausblick auf den zweiten Bauabschnitt, der sich unmittelbar anschließen wird. Vorgesehen sind die Modernisierung der Patientenzimmer und der Einbau von Naßzellen im bisherigen Klinikgebäude. Darüber hinaus entstehen auf den Stationen wichtige Therapie- und Betreuungseinrichtungen, die die Wege verkürzen und ebenfalls zu einer Optimie¬rung der therapeutischen Betreuung beitragen werden. Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf voraussichtlich 6,5 Mio. EUR. Ein Förderantrag an das Land Rheinland-Pfalz wird gestellt.

„Die Modernisierung und Erweiterung durch einen 5-stöckigen Anbau trägt dem interdisziplinären Behandlungskonzept für Menschen mit akuten und chronischen Schmerzen Rechnung. Das ist ein großer Gewinn für die Patientinnen und Patienten. Ich freue mich deshalb, dass ich die Zusicherung geben kann, den Standort gemeinsam weiterzuentwickeln: Das Land wird in einem nächsten Schritt auch die Sanierung des Bestandsgebäudes fördern. Dafür soll noch in diesem Jahr ein Festbetrag vereinbart werden. Landesmittel in Höhe von 2,5 Mio. Euro sind bereits im Investitionsprogramm 2017 eingestellt“, erklärte die Gesundheitsministerin anlässlich der Eröffnung des Anbaus.

Am 20. Mai 2017 sind alle Interessierten eingeladen, sich in der Zeit von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr von dem Ergebnis der Neubaumaßnahme selbst zu überzeugen. Fachvorträge, Workshops und die Vorstellung verschiedener Therapiemöglichkeiten lassen einen interessanten Vormittag erwar¬ten. Für das leibliche Wohl wird ebenfalls bestens gesorgt sein.

Mainz, 16.05.2017
Aktuelles und Presse
bei der offiziellen Eröffnung des Neubaus
Neubau von außen
Neubau innen
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Neubau innen
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