Mainzer Klinikteam

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Auf dem Weg zur Schmerztherapie der Zukunft

Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler besuchte am 16. April 2015 das DRK Schmerz-Zentrum Mainz und informierte sich persönlich über den Fortgang der vom Land mit 5,9 Millionen Euro geförderten aktuellen Baumaßnahme des Schmerz-Zentrums. Im Gepäck hatte sie einen Bewilligungsbescheid über Fördermittel in Höhe von 1 Mio. Euro.

„Alles verläuft nach Zeitplan“, erklärt der Kaufmännische Direktor, Dr. Christoph Faßbender. 50 % der Erdarbeiten sind inzwischen erledigt. Mit dem weiteren Aushub starten wir am 20. April, ab der 20. KW beginnen die Verbauarbeiten, Mitte Juni die Rohbauarbeiten.

Insgesamt rund sieben Millionen Euro werden investiert, um den Patientinnen und -patienten des Schmerz-Zentrums ab Anfang 2017 ein erweitertes räumliches und therapeutisches Angebot zur Verfügung stellen zu können mit neuen modernen Zimmern und noch effektiverem Behandlungs-prozess aufgrund einer verbesserten Strukturqualität.

Darauf freut sich auch der Ärztliche Direktor der Klinik, Prof. Dr. Hans-Raimund Casser. In seinen Ausführungen nimmt er Bezug auf neue Studien, welche von rund 2 Millionen schwerst schmerzkranken Menschen in Deutschland ausgehen, die einer speziellen stationären Behandlung bedürfen. „Dem steht ein völlig unzureichendes Versorgungsangebot gegenüber“, so Casser. „Der Bedarf an multimodalen schmerztherapeutischen Angeboten nimmt stetig zu, und nur wenige Kliniken in Europa kombinieren in dem Umfang und in einer vergleichbaren Intensität wie das DRK Schmerz-Zentrum die verschiedenen Bausteine der medizinischen, psychologischen und physiotherapeutischen Behandlung zu einem erfolgreichen und zeitgemäßen Therapieprogramm für chronisch Schmerzkranke.“

Seit mehr als 30 Jahren beschäftigt sich das DRK Schmerz-Zentrum Mainz als eine der renommiertesten Schmerzkliniken Europas mit der Diagnostik und Therapie akuter und chronischer Schmerzen. Mehr als 7.200 Patienten suchen jährlich Hilfe bei ihren Spezialisten, die sämtliche Arten des Schmerzes einschl. Nervenschmerzen (neuropathische Schmerzsyndrome) interdisziplinär behandeln. Die einmalige Verknüpfung zwischen konservativer und operativer Therapie wird vonseiten der Neurochirurgie durch Herrn Dr. Lukas Rößeler gewährleistet.
Besuch von Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler
im Bild von links nach rechts:
Dr. Faßbender, Guido Schmitz (Techn. Direktor DRK Trägergesellschaft Süd-West), Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler, Frank Litterst (Prokurist DRK Trägergesellschaft Süd-West), Prof. Dr. Casser, Lore Walther (Pflegedienstleitung).
Mainz, 16.04.2015
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