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Operative Schmerztherapie (Neurochirurgie)

Für die neurochirurgische Behandlung von Schmerzpatienten stehen im Schmerz-Zentrum 21 Betten auf der zweiten Etage des Bettenhauses zur Verfügung.


Besondere Schwerpunkte unserer operativen Tätigkeiten:

  • lumbale und cervikale Bandscheibenoperationen durch mikrochirurgische Technik zur Behandlung degenerativer Bandscheibenerkrankungen
  • Hemilaminektomien bzw. begrenzte Laminektomien zur Beseitigung von Stenosen des Wirbelkanals im Bereich der Lenden- und Halswirbelsäule
  • primäre End-zu-End-Nervennaht bei akuten Läsionen, Mikroneurolyse, Neuromresektionen und Nerventransplantationen mit Interponaten aus autologen Knochentransplantaten zur Sekundärversorgung von Verletzungen peripherer Nerven


Im Rahmen der Schmerztherapie nehmen wir folgende schmerzchirurgische Behandlungen vor:

Implantation von elektrischen Rückenmarkstimmulationen zur Schmerzbeeinflussung bei z. B. Phantomschmerzen nach Amputationen, Sudek´scher Erkrankung (CRPS), neuropathischen Schmerzen insbesondere bei sog. "Failed back Syndrom", Ulcera und Schmerzen bei reversibler arteriellen Durchbluntungstörung sowie Verschlusskrankheiten.

Implantation von Pumpensystemen zur kontinuierlichen Medikamentenverabreichung, z.B. bei Morphin und Baclofen in den Wirbelkanal bei bestimmten Krankheitsbildern wie tumorbedingten Schmerzen und hochgradiger Spastik im Rahmen einer multiplen Skleroseerkrankung.


Alle Operationen führen wir in unserem modernen OP-Saal durch. Wir verfügen über ein OP-Mikroskop der neuesten Generation, Endoskopieausrüstung und ein Videodokumentationssystem. Damit können wir jedem Patienten auf Wunsch eine Videokopie des gesamten OP-Ablaufes mitgeben.
Eine mobile Röntgenanlage ermöglicht eine intra- sowie postoperative Röntgendokumentation.

Wir legen großen Wert auf eine schnelle Re-Integration der Patienten in ihr häusliches bzw. soziales System. Deshalb halten wir den stationären Aufenthalt so kurz wie möglich. Die chirurgische Behandlungsdauer beträgt im Durchschnitt etwa sieben Tage. In diesem Zeitraum ist die Wundheilung gewöhnlich abgeschlossen. Notwendige krankengymnastische Übungen werden schon vor Ort erlernt, damit die Patienten direkt nach Hause oder in ein entsprechendes Rehabilitationszentrum entlassen werden können.


 

   
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