Versorgungsangebot
Das DRK Schmerz-Zentrum Mainz arbeitet eng mit Hausärzten, Fachärzten,
Schmerztherapeuten und Kliniken in Mainz und Umgebung sowie im gesamten
Bundesgebiet zusammen.
Das Versorgungsangebot beruht auf drei Säulen:
ambulante
Diagnostik und Therapie in der Schmerzambulanz
tagesklinische
Behandlung
stationäre
Diagnostik und Therapie
Diese Dreiteilung ermöglicht eine indikations- und
bedarfsgerechte Versorgung der Schmerzpatienten für
alle Schweregrade. Behandelt werden Patienten aller gesetzlichen
und privaten Krankenkassen sowie Selbstzahler. Gesetzlich
Versicherte benötigen eine Überweisung ihres Hausarztes,
Facharztes oder Schmerztherapeuten. 
Anlaufstelle
Schmerzambulanz
Bei akuten Schmerzen, d.h. Schmerzen, die
erst weniger als sechs Wochen bestehen, sich nicht bessern
oder gar verschlechtern, wenn die Diagnose unklar ist oder auch bei länger bestehenden Schmerzen, die akut zunehmen:
Terminvereinbarung unter Telefon (0 61 31) 9 88-5 30.
Sollte Ihr behandelnder Arzt eine sofortige Vorstellung
bzw. stationäre Aufnahme für erforderlich halten,
ist dies nach Rücksprache möglich. Für eine
schnelle Orientierung des aufnehmenden Arztes im Schmerz-Zentrum
und zur Vermeidung von Doppeluntersuchungen ist es wichtig,
dass Sie alle bisherigen Unterlagen über Diagnostik,
Therapie und vorherige Erkrankungen mitbringen.
Bei chronischen
Schmerzen, d.h. bei Beschwerden, die länger
als sechs Wochen anhalten:
Eine Vorstellung in unserer Ambulanz ist in diesem Fall
nur nach intensiver Vorbereitung Ihres Termins möglich.
Sie erhalten deshalb einen ausführlichen Schmerzfragebogen,
den Sie bitte sorgfältig ausfüllen und uns mit
allen bisher verfügbaren Informationen, Befunden, Röntgenbilder
etc. zurücksenden. So kann sich der Ambulanzarzt über
die häufig sehr umfangreiche Vorgeschichte schon vor
Ihrem Besuch ausführlich vorbereiten und Doppeluntersuchungen
vermeiden.

Tagesklinik und Stationäre Behandlung
Bei akuten Schmerzen, die ambulant nicht beherrschbar sind:
Hier erfolgt eine sofortige stationäre Aufnahme zur Schmerzbekämpfung, Abklärung der Schmerzursache und die Planung der weiteren ambulanten Therapie.
Liegt eine Operationsindikation vor für Eingriffe an der Wirbelsäule oder für Nervendekompressionsoperationen, erfolgt eine stationäre Aufnahme im Bereich Neurochirurgie unserer Schmerzklinik.
Bei therapieresistenten chronischen Schmerzbildern
mit täglicher
schmerzbedingter Beeinträchtigung und Gefährdung
der Arbeitsfähigkeit:
Hier sind interdisziplinäre Therapieprogramme,
wie sie in unserer Tagesklinik oder im stationären
Bereich durchgeführt werden, wissenschaftlich
nachgewiesen erfolgreicher als eine Fortsetzung ambulanter
Therapiemaßnahmen.
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